Mittwoch, 11. Januar 2017

Die ersten zwei Monate - meine Beziehung mit einem Wandergesellen

Seit dem 30. Oktober 2016 ist er weg, mein Wandergeselle.
Etwas mehr als zwei Monate haben wir schon geschafft.
Zwei Monate die einerseits sehr schnell vergingen, andererseits eben auch langsamer vergingen und eben keine Zeit ist - im Gegensatz zu 3 Jahren.
3 Jahre, eine verdammt lange Zeit, die am Ende doch schneller verging als gedacht.


Oft werden mir Fragen gestellt wie:
⇛ "Habt ihr Kontakt?"
⇛ "Dürft ihr euch sehen?"
⇛ "Ist es schwer die Beziehung zu führen?"
⇛ "Wie wollt ihr die 3 Jahre schaffen?"

Die ersten zwei Fragen sind gar nicht so schwer zu beantworten:
⇛ Ja, wir haben Kontakt. Vielleicht nicht so regelmäßig wie andere Paare - er darf ja immerhin kein Handy oder sonstiges besitzen - aber wir haben sogar relativ regelmäßig Kontakt. Er versucht so oft wie es geht sich bei mir zu melden. Ob das nun über e-Mail oder Telefon geht, das ist ganz egal. Wie es eben gerade passt. Von mir bekommt er jeden Tag eine Mail, so wie es abgesprochem war. Da steht drin, was ich den ganzen Tag über so gemacht habe oder sonstiges.
⇛ Ja, wir dürfen uns sehen. Und ja, wir sehen uns auch. Jetzt in den ersten zwei Monaten haben wir uns sogar recht oft gesehen. Wann wir uns nun das nächste Mal sehen können wissen wir aber noch nicht.

Die nächsten beiden Fragen sind schon nicht mehr ganz so einfach zu beantworten:
⇛ Auf die Frage, ob es schwer ist, diese Beziehung zu führen kann ich weder mit "ja", noch mit "nein" beantworten. Ja, manchmal ist schwer - an bestimmten Tagen halt, wie z.B. Weihnachtstage, Silvester, Geburtstage oder wenn man sich mal einsam fühlt. Da ist es schwer, da fehlt er mir unglaublich doll. Aber an den meisten anderen Tagen ist es dann doch nicht so schwer, wie man es sich anfangs vorstellt. Im Prinzip kennen wir es gar nicht anders, man gewöhnt sich auch daran, man muss Kompromisse eingehen. Dann ist es nicht super easy, aber gut zu schaffen.
⇛ Ja, wie wollen wir die drei Jahre schaffen? Das ist eine gute Frage: mit ganz viel Liebe, den Glabuen an uns und positives denken. Eine andere Möglichkeit gibt es fast gar nicht, das sind die drei wichtigsten Aspekte um diese 3 Jahre zu schaffen. Wir lieben uns, sehr sogar und wir glauben daran, dass wir es schaffen. Wir glauben an uns und wir denken positiv. Und dann schaffen wir diese 3 Jahre auch, so schwierig es auch sein mag. Aber für das was man liebt, dafür kämpft man.

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